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ISDN- bzw. analoger Internetzugang

Der schnelle Weg ins Internet

 

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Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

 

Was bedeutet ISDN?

ISDN ist die Abkürzung für Integrated Services Digital Network, dienstintegriertes digitales Netzwerk.

ISDN-Anschluss-Schema:
 

Beispiel für den Anschluß einer ISDN-Anlage

ISDN ist ein europäischer Sonderweg und besonders in Deutschland weit verbreitet. Während Sie beispielsweise in Großbritannien für diesen Service viel Geld bezahlen müssen, ist ISDN in Deutschland vergleichsweise preisgünstig. Die Einführung von ISDN wurde 1979 durch die damalige Bundesregierung beschlossen. Bei der Realisierung wurden die kurz danach definierten Standards der CCITT zugrunde gelegt.

Der große Vorteil gegenüber Analoganschlüssen: Durch zwei Datenkanäle (umgangssprachlich als "Leitungen" bezeichnet) können Sie gleichzeitig surfen und telefonieren. Sie bekommen bis zu 10 Rufnummern, ideal beispielsweise zum Anschluss eines Faxgerätes. Außerdem gehören vielfach Sonderleistungen wie Konferenzschaltung, Makeln (Hin- und Herschalten zwischen Telefongesprächen) oder Rückruf bei Besetzt zum Angebot. Mit ISDN können Telefonate und Datenübertragungen für Bildtelefon, Fax (im Gruppe-4-Modus), Datendienste, Dateitransfer, Vernetzung usw. abgewickelt werden.

Das ISDN bietet im Vergleich zum bisher benutzten analogen Telefonnetz

  • weitaus größeren Funktionsumfang,
  • erheblich höhere Übertragungsraten,
  • bessere Übertragungsqualitäten und
  • einfachere Übergänge zu digital arbeitenden Geräten (z.B. Computer).

Grundvoraussetzung ist das NTBA (Network-Terminal Basisanschluss, oder auch: Network-Termination of Basic Access), ein kleines Kästchen, das Ihnen von der Telefongesellschaft zur Verfügung gestellt wird.

Dieses Gerät schließen Sie an Ihre Telefon-TAE-Steckdose und (für die Stromversorgung) an eine Steckdose an. Das Kästchen hängen Sie am besten an die Wand, in der Nähe Ihrer Telefonsteckdose. Wie Sie oben im Schaubild sehen, hat das NTBA nur zwei Ausgänge (zum Telefon und zur PC-Anlage). Diese kann aber problemlos auf drei oder mehrere erweitert werden.

Wenn Sie Ihre alten analogen Geräte (Telefon, Fax usw.) weiter betreiben möchten, dann schließen Sie an einen dieser Ausgänge beispielsweise eine zusätzliche Analogbox an. An dieser Box finden Sie die herkömmlichen Telefonbuchsen für Telefon und Fax. In der Regel ist dann sogar das interne, kostenlose Telefonieren möglich. Beachten Sie bitte: Auch diese Analogbox benötigt wieder einen Stromanschluss (also eine zusätzliche Steckdose). Anstatt der einfachen Analog-Box können Sie natürlich auch eine Telefonanlage einsetzen.

Egal, ob Sie nun eine Analog-Box oder Telefonanlage zwischengeschaltet haben, oder ob Sie Ihre Geräte direkt an das NTBA anschließen, es ist mehr oder weniger Programmierung notwendig, um die Geräte aufeinander abzustimmen. Das variiert von Hersteller zu Hersteller .

Noch ein Ärgernis bei ISDN: Bei Stromausfall ist in der Regel kein Telefonieren mehr möglich, da die Geräte über den Steckdosenanschluss gespeist werden. Nur einige wenige ISDN-Telefone sind "notstromfähig". Falls Ihnen dieses Detail wichtig ist, achten Sie beim Kauf darauf.